Ein ganz normaler Schultag bei AutArc sieht selten bei allen gleich aus. Während eine Schülerin konzentriert an Mathematik arbeitet, bereitet ein anderer Schüler eine Präsentation vor. Jemand braucht zuerst ein kurzes Gespräch, bevor der Einstieg ins Lernen gelingt. Zwei Jugendliche arbeiten gemeinsam an einer Aufgabe, während sich jemand anderes bewusst einen ruhigen Platz sucht.
Genau diese Unterschiedlichkeit gehört bei uns zum Alltag. Wir arbeiten mit klaren Strukturen, persönlichen Lernzielen und individuell abgestimmten Aufgaben. Gleichzeitig lassen wir Raum für das, was junge Menschen an einem bestimmten Tag brauchen, um überhaupt lernen zu können. Denn Konzentration, Motivation und Belastbarkeit lassen sich nicht immer nach Stundenplan abrufen.
Unsere Lehrpersonen begleiten dabei nicht nur fachlich. Sie beobachten, geben Orientierung, motivieren, strukturieren und unterstützen dort, wo Hilfe nötig ist. Manchmal bedeutet das, eine schwierige Aufgabe gemeinsam anzugehen. Manchmal genügt ein kleiner Impuls. Und manchmal ist zuerst etwas ganz anderes wichtig.
Natürlich gibt es auch bei uns Mathematik, Sprachen, Naturwissenschaften und andere klassische Schulfächer. Daneben entstehen aber immer wieder Situationen, in denen Lernen über den eigentlichen Unterricht hinausgeht: beim gemeinsamen Kochen, bei einem Spaziergang, in einem Gespräch, bei einem Projekt oder draussen in der Natur.
Gerade diese Mischung macht unseren Schulalltag aus. Bei AutArc müssen nicht alle gleichzeitig dasselbe tun. Aber alle sollen die Möglichkeit bekommen, ihren nächsten Schritt zu machen. Und manchmal ist genau das ein ziemlich grosser Schritt.